Tag 7 - Von Key Largo nach Key West
Heut beginnen wir den Tag etwas gemütlicher. Nach einem feinen Frühstück dank Buffet und einem kurzweiligen Gespräch mit einer schweizer Familie haben wir uns im Pool des Hotels für die nächste, kurze Etappe vorbereitet. Danach starteten wir unseren geplanten Kurztrip nach Islamorada oder Marathon. Allerdings kamen wir nur bis zum Parkplatz des Hotels da dort eine Waschbärenfamilie Corinne zu einer dringenden Fotosession animierte.
Nach gefühlten 10 Minuten fahrt kamen wir bereits in Islamorada an, weshalb wir uns für die Weiterfahrt nach Marathon entschieden haben. Dort angekommen haben wir für die Lagebesprechung in einem MC Donalds einen Tisch und das WiFi beschlagnahmt. Da aber weder TripAdvisor noch Google viel Gutes über Hotels in Marathon zu erzählen wusste, und Corinne trotz gestrigem Fahr-Overload wieder bereit für jede Meile war, entschieden wir uns für die direkte Weiterfahrt nach Key West.
Gut eine Stunde später sind wir dann in Key West eingetroffen. Und schon die erste Fahrt durch die Duval Street hat uns gezeigt, wo all die Touris sind, welche wir vermisst haben (oder doch nicht?). Da unser zuerst ausgesuchtes Hotel doch über unserem Budget lag (wieso hat niemand erwähnt das in Key West die Preise am Weekend so massiv höher sind?), haben wir uns einmal mehr einen Starbucks gesucht um den heiligen Hotelgral von Google und TripAdvisor zu befragen. Dieser führte uns zuerst zum Best Western Hotel, welches uns dann aber nich so richtig zusagte. Als zweiten Vorschlag haben wir uns das Cypress House gemerkt, welches am anderen Ende meiner Strasse (scheinbar habe ich die Duval St. des Öftern erwähnt...) liegt. Dieses alte Haus von 1888 hat uns sofort gefallen und der Preis war auch okay. Also haben wir gleich für zwei Nächte dort eingecheckt. Das Zimmer Nr. 15 war zwar relativ klein aber sehr stilvoll und modern eingerichet, und das Bad war toll. Zudem war der Pool mit den Lounge Sofas sehr idyllisch.
Nun ging es für eine erste Runde an den Pier von Key West. Dort ein kurzes Bier genossen und dann war auch schon Happy Hour im Hotel, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Dort gab es Sangria und einige Cracker mit Gemüse und Dip. Plötzlich stand einer der Hotel Crew vor uns, und übergab uns noch eine Flasche Weisswein, damit wir auf unseren Honeymoon anstossen können. Sogar echte Weingläser haben sie uns hin gestellt, super Service! Dann war es Zeit für einen ersten Besuch der Duval Street, wo das Nachtleben bereits startete. Wir schlenderten durch zahlreiche Läden, amüsierten uns von Aussen an den vielen Zuschauern in einer Travestiebar und landeten dann in "Willi's T". Dort tranken wir einen süffigen und sehr dickflüssigen Daiquiri und hörten der Live Musik zu. Dann noch ein Bierchen bevor wir von der doch länger als geplanten Tour müde ins Bett gefallen sind.
